Ein Reisebericht –
Montag:
Am 23. März 2026 trafen wir uns vor der Schule mit Herrn Rose, unserem Klassenlehrer, und Herrn Sahin und Frau Dziewior, unseren Englischlehrern. Als der Bus um 8 Uhr kam, wurden die Koffer eingeladen und jeder suchte sich einen Sitzplatz. Wir waren insgesamt ungefähr 11 Stunden unterwegs. Nach der ziemlich langen, aber recht entspannten Anreise von insgesamt etwa 11 Stunden wurden als erstes die Zimmer im Hotel Gorce in der idyllischen Kleinstadt Nowy Targ bezogen. Danach gab es Abendessen. Einige sind anschließend noch raus auf den Sportplatz gegangen und andere in ihre Zimmer. Jeder hat den Abend für sich ausklingen lassen.
Dienstag:
Nach dem gemeinsamen Frühstück um 7:30 Uhr fuhren wir um 8:30 Uhr mit unserem Bus zur Grundschule nach Szlembark. Dort wurden wir herzlich mit Tänzen, Gesang und einer schönen Rede begrüßt. Natürlich wurde auch unsere Präsentation vorgestellt. Dann hatten wir unsere erste Unterrichtsstunde. Matheunterricht mal ganz anders. Wir mussten Fäden durch Papier ziehen, sodass ein schönes Muster entstand. So leicht wie es sich anhört, war es allerdings nicht. Anschließend ging es weiter mit ein paar Tänzen und Übungen. Als letztes hatten wir noch eine Stunde Englisch, in der wir uns erst alle vorstellten und anschließend noch Fragen stellten und beantworteten. Danach ging es für uns zurück ins Hotel. Die einen haben sich etwas ausgeruht und andere sind zu Dm oder Aldi gegangen. Am Abend liefen wir alle zusammen durch die Stadt. Wir waren essen und verbrachten den restlichen Abend gemeinsam.
Mittwoch:
Wie jeden Tag trafen wir uns um 7:30 Uhr zum Frühstück und um 8:30 Uhr am Bus, der uns wieder zur Schule brachte. In der ersten Stunde hatten wir diesmal Deutsch, wo wir erst ein Quiz über Polen und Deutschland machten. Anschließend mussten wir mit den polnischen Schülern Wörter zuordnen von Polnisch zu Deutsch und umgekehrt. Weiter ging es mit Geografie, wo wir verschiedene Städte puzzeln mussten und rausfinden sollten, um welche es sich handelt. Als letztes durften wir uns noch die chemischen Experimente der polnischen Schüler anschauen. Für uns und unsere polnischen Gastgeber ging es dann gemeinsam nach Zakopane, wo wir mit einer Gondel hoch auf den Berg Kasprowy Wierch gefahren sind und eine traumhaft schöne Aussicht genießen durften. Manche sind dann noch ein Stück den Weg entlanggelaufen und andere haben nur zugeschaut. Auf der Rückfahrt mit der Gondel haben wir sogar eine Bergziege gesehen. Dann ging es für uns noch in die Altstadt, wo wir uns Souvenirs kauften. Nach diesem schönen, aber auch sehr anstrengenden Tag sind wir dann endlich zurück ins Hotel gefahren und haben uns alle erstmal ausgeruht. Zu guter Letzt wurde noch Pizza bestellt und wir haben den vorletzten Abend gemeinsam genossen.
Donnerstag:
An unserem letzten Tag trafen wir uns um 8:45 Uhr am Bus und fuhren zur Schule. Leider ging es drei Leuten nicht so gut, weshalb sie mit Herrn Rose im Hotel bleiben mussten. In der Schule haben wir unser Deutsch-Polnisches Kochbuch weiter geschrieben mit Rezepten. Danach sind wir rüber in die Küche gegangen, wo wir Pierogi machten, die wir anschließend auch probieren durften. Einigen hat es richtig gut geschmeckt, anderen eher nicht. Dann sind wir in unsere letzte Stunde gestartet. Wir hatten Kunst, wo wir Blumen bemalen, zusammenkleben und anschließend mit unserem Namen versehen sollten. Diese Blumen haben wir im Anschluss auf zwei Leinwände geklebt. Eine von denen haben wir mitgenommen und eine haben unsere polnischen Gastgeber behalten als Erinnerung. Zuallerletzt wurden wir verabschiedet, haben Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Erasmusprojekt bekommen und ein Tütchen mit Schokolade und verschiedenen Süßigkeiten als Abschiedsgeschenk. Für uns ging es im Anschluss zurück ins Hotel. Die allermeisten haben angefangen ihre Koffer zu packen, bevor es am Abend zum Bowling ging. Nach dem Bowlen haben wir uns von den polnischen Mädchen und Jungs verabschiedet und sind zurück ins Hotel gefahren. Der Rest wurde dann auch noch gepackt und alle sind todmüde ins Bett gefallen.
Freitag:
Dann war die Erasmusfahrt auch schon wieder vorbei. Wir konnten alle ein wenig länger schlafen, da wir erst um 9 Uhr losfuhren. Um 7:50 Uhr trafen wir uns ganz entspannt zum Frühstück. Wenig später sind noch einige mit Herrn Sahin zum Aldi gegangen, um Getränke und Snacks für die Fahrt zu kaufen. Die Zimmer mussten bis 8:45 Uhr geräumt sein. Leider hat es dann noch angefangen zu schneien, aber das war für uns nicht das große Problem, da es ja sowieso nach Hause ging. Die Fahrt war im Großen und Ganzen sehr entspannt und auch lustig. Es haben viele geschlafen, dadurch war es auch deutlich ruhiger als auf der Hinfahrt. So schön die Fahrt auch war, waren alle sehr glücklich, kurz nach 18 Uhr wieder zuhause zu sein.
FAZIT:
Es war eine sehr schöne Erasmusfahrt nach Polen ins Tatra-Gebirge, die wir auch jederzeit wiederholen würden. Die Aussichten, welche wir hatten, waren einfach nur traumhaft schön. Auch der Ausflug in die Altstadt von Zakopane war herrlich. Der Unterricht an der Grundschule in Szlembark war allerdings sehr unterschiedlich zu unserem, zum Beispiel hatten wir als Unterrichtsstunde Tanzaktivitäten oder statt „normalem“ Matheunterricht „Mathematische Stickerei“. Auch wenn einiges anders war als bei uns, hat es den meisten Schülern gefallen, und es war ja auch der Sinn hinter dieser Erasmusfahrt, herauszufinden, wie der Unterricht in anderen Ländern, in unserem Fall Polen, abläuft. Die Fahrt hat uns alle noch ein Stück besser zusammenwachsen lassen.
Joelina Marie –
Schülerin Klasse 8
Haftungsausschluss:
„Die Verantwortung für den Inhalt [dieser Veröffentlichung] trägt allein die Verfasserin/der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“
Gender-Hinweis:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir eine gendergerechte Form von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern gewählt. Wir möchten darauf hinweisen, dass dies aus rein redaktionellen Gründen geschieht und keinerlei Wertung beinhaltet. Selbstverständlich beziehen sich die Angaben auf alle Geschlechter.


















