Auf Vorschlag von Herrn Rose, unserem Klassenleiter der Klasse 8, fand in diesem Schuljahr zum ersten Mal ein Exkursions- und Projekttag an unserer Schule statt, an dem unsere Schüler selbst ein Projekt oder eine Exkursion wählen durften, an dem/der sie gern teilnehmen wollten. Dieser Tag verlief so erfolgreich und bekam so viel positives Feedback, dass wir das auf jeden Fall verstetigen werden.
Folgende Berichte spiegeln wider, was unsere Schüler und Kollegen erlebt haben:
Exkursion in das Berliner Science Center Spectrum
Zwei Schüler der Klasse 7 und fünf Schüler der Klasse 10 erlebten Physik ein einmal etwas anders. 250 Experimente, verteilt auf 1200 m2 und 3 Stockwerken luden zum intensiven Selbstexperimentieren ein. In vier Gruppen durften sich die Schüler je ein Experiment zum Protokollieren und Präsentieren aussuchen. Insgesamt hatten die Kids trotzdem Spaß und nahmen auch Ideen zum Selbermachen in der Schule mit.
Nele, Theo, Carl, Jeremy, John, Tommy, Lea und Hr. Hösch – Fachlehrer für Physik
Exkursionstag Grüne Berufe
Mit einer kleinen Gruppe interessierter Schüler konnte in diesem Jahr wieder eine interessante Exkursion zu Grünen Berufen stattfinden. In der AP Buchholz GmbH war ein Schwerpunkt die Verwertung der Tierabfälle in der betriebseigenen Biogasanlage. Die jungen Betreiber der Milchhof Buchholz GmbH zeigten uns mit Stolz ihre Tiere und diskutierten mit einigen Schülern trefflich über die vorhandenen Rinderrassen. Auch das Eis aus der Milch der eigenen Kühe hat sehr gut geschmeckt.
Die beiden Forstarbeiter der örtlichen Forstwirtschaft führten uns zu einem ihrer Arbeitsplätze durch hohe Brennnesselbüsche und andere kuschlige Gräser und erklärten uns eindrucksvoll ihre Arbeiten im Fürstenwalder Forst.
In der K&H Jakobsdorf begeisterten die riesigen Maschinen, auf denen auch wieder herumgeklettert werden konnte.
Wir danken dem Kreisbauernverband LOS, ganz besonders Frau Beierlein, für die gute Organisation und reibungslose Durchführung. Das war ein toller Tag für alle Beteiligten.
Herr Müller – Fachlehrer für WAT
Bericht zum Sushi-Workshop im Gemeindehaus Briesen
Über ein Dutzend Schüler aus den Klassen 7 bis 10 nahmen an einem Sushi-Workshop teil, der im Gemeindehaus in Briesen stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, den Schülern auf praktische und kreative Weise Einblicke in die Zubereitung von Sushi zu vermitteln.
Zu Beginn wurden die Grundlagen der Sushi-Herstellung erklärt. Die Teilnehmenden lernten unter Anleitung, wie ein ganzer Lachs fachgerecht filetiert und weiterverarbeitet wird. Zudem wurde gemeinsam Sushi-Reis zubereitet und richtig gewürzt – eine wichtige Grundlage für gelungene Sushi-Gerichte.
Im praktischen Teil stellten die Schüler unterschiedliche Sushi-Varianten selbst her. Dazu gehörten Maki-Sushi, Inside-Out-Rolls, Nigiri sowie frittierte Sushi-Varianten im Tempura-Stil. Ergänzend standen zahlreiche Zutaten wie Wasabi, Ingwer, Sojasauce, Nori, Sesam und verschiedenes Gemüse zur Verfügung, sodass auch vegetarische und vegane Optionen umgesetzt werden konnten.
Die Gruppen arbeiteten engagiert zusammen, konnten eigene Ideen einbringen und ihre Fertigkeiten im Schneiden, Rollen und Anrichten erproben. Am Ende des Workshops entstand ein vielfältiges Sushi-Buffet, das gemeinsam verzehrt wurde.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Es hat allen Teilnehmenden sehr gut geschmeckt, und der Workshop hat ihnen großen Spaß bereitet. Gleichzeitig konnten sie neue praktische Fähigkeiten erlernen und ihre Kreativität entfalten.
Herr Krause – Fachlehrer für WAT
Besuch im Anne-Frank-Zentrum Berlin und im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Millionen Menschen kennen Anne Franks Tagebuch. 13 Schüler der Klassen 8 bis 10 fuhren zum Anne-Frank-Zentrum in Berlin und besuchten die Ausstellung „Wer ist Anne?“. Interaktiv erschlossen wir uns die Informationen über Anne, ihre Familie, Freundinnen, ihr Tagebuch, die Verfolgung jüdischer Menschen, das jahrelange Verstecken, ihren Tod und das, was von ihr bis heute blieb. Unser besonderer Dank geht an Sven und Mirja, die uns durch Annes Leben führten, unsere Fragen beantworteten und uns Anne und die Zeit, in der sie lebte, nahebrachten – und das auf eine sehr erfrischende, emotionale Weise.
Das Anne-Frank-Zentrum befindet sich in der Rosenthaler Straße nahe des Hackeschen Marktes. Dieses Viertel war bis zur Zeit des Nationalsozialismus ein Zentrum jüdischen Lebens in Berlin. Nach einer Mittagspause begaben wir uns ins Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, gegenüber vom Anne-Frank-Zentrum und erhielten dort eine Führung. Otto Weidt beschäftigte in seiner Besen- und Bürstenbinderei, in deren Räumen sich heute das Museum befindet, in den 1940er Jahren überwiegend blinde und gehörlose Juden und schützte sie so lange vor der Deportation.
Unsere historische Exkursion kam bei allen gut an und es wurde der Wunsch geäußert, im nächsten Jahr wieder auf Spuren Berliner und deutscher Geschichte zu gehen.
Frau Koch – Fachlehrerin für Geschichte
Unterwegs auch im Tenniszentrum Fürstenwalde, im Naturkundemuseum und im Technikmuseum Berlin
Herr Rose bot einer handverlesenen Truppe im Tenniszentrum Fürstenwalde einen Einführungskurs im Tennisspielen an und mit Herrn Sahin waren 14 Siebt- bis Neuntklässler im Technikmuseum unterwegs. Frau Fröhlich hatte eine Führung durchs Naturkundemuseum gebucht und war, wie die sie begleitenden 15 Schüler begeistert, wie abwechslungsreich und eindrücklich die beiden Guides durch das Museum führten und auf Highlights und weniger bekannte Exponate aufmerksam machten.
Gender-Hinweis:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir eine gendergerechte Form von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern gewählt. Wir möchten darauf hinweisen, dass dies aus rein redaktionellen Gründen geschieht und keinerlei Wertung beinhaltet. Selbstverständlich beziehen sich die Angaben auf alle Geschlechter.
